Verurteilung eines Gynäkologen wegen heimlicher Foto- und Videoaufnahmen von Patientinnen

Obwohl für eine bildliche Dokumentation der Untersuchung  keine medizinische Notwendigkeit bestand, wurden die Patientinnen in einer Vielzahl von Fällen zwischen den Jahren 2008 und 2011 fotografiert oder gefilmt (in drei Fällen wurden zusätzlich Lichtbild- und Videoaufnahmen angefertigt). Die Lichtbildaufnahmen wurden auf verschiedenen Datenträgern gespeichert und katalogisiert.

Der BGH bestätigte auf die Revision des Verurteilten hin die Gesamtfreiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten nach § 201a StGB nebst einem Berufsverbot für gynäkologische Behandlungen für die Dauer von 4 Jahren.

Siehe dazu: BGH, Beschluss vom 26.02.2015, 4 StR 328/14

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